Ursachen einer Ohrenentzündung beim Hund
Eine Ohrenentzündung (Otitis) ist beim Hund keine Seltenheit – vor allem Hunde mit Hängeohren oder viel Fell im Gehörgang neigen dazu. Die häufigsten Auslöser:
- Feuchtigkeit (z. B. nach dem Baden oder Regen)
- Parasiten wie Ohrmilben
- Fremdkörper (Grannen, Grasstücke)
- Allergien – auf Futter oder Umweltstoffe
- Pilze und Bakterien, die sich in warm-feuchten Ohren schnell vermehren
- Verengte oder behaarte Gehörgänge, besonders bei bestimmten Rassen
Typische Anzeichen sind: häufiges Kratzen am Ohr, Schütteln des Kopfes, unangenehmer Geruch oder Rötung im Ohrinneren.
Behandlungsmöglichkeiten – klassisch & natürlich
Zunächst sollte immer ein Tierarzt klären, was die Ursache ist – denn nur so kann gezielt behandelt werden. Je nach Auslöser gibt es:
- Ohrreiniger (tierärztlich empfohlen, zur sanften Reinigung)
- Antibiotika oder Antipilzmittel (bei bakteriellen oder mykotischen Infektionen)
- Antiparasitika (gegen Milben)
- Futterumstellung (bei Futtermittelallergie)
Zusätzlich oder unterstützend kann man auch auf natürliche Mittel zurückgreifen:
- Kolloidales Silber
- Aloe Vera Gel (rein, unkonserviert)
- Kamilletee-Spülungen – nur bei leichter Reizung und nach Rücksprache
Der ganzheitliche Blick: Stecken mehr Ursachen dahinter?
Ein entzündetes Ohr kann auch ein „Hilferuf“ des Körpers sein. Vor allem bei chronisch wiederkehrenden Problemen lohnt sich der Blick über das Symptom hinaus:
- Leber- und Nierenbelastung können sich über Haut und Schleimhäute zeigen
- Impfungen, Wurmkuren, Spot-ons: Viele Hunde reagieren mit Entgiftungserscheinungen, z. B. über die Ohren
- Darmgesundheit spielt eine zentrale Rolle fürs Immunsystem – ein Ungleichgewicht dort zeigt sich oft äußerlich
Hier kann eine ganzheitliche Ernährungsberatung helfen, um individuell auf deinen Hund einzugehen – sprech mich gern an, wenn du Fragen dazu hast!
Vorbeugung – so bleibt das Hundeohr gesund
- Ohren regelmäßig kontrollieren – besonders nach Spaziergängen im Feld oder Regen
- Feuchtigkeit vermeiden: Nach dem Baden gut abtrocknen
- Fell im Gehörgang ggf. kürzen lassen (besonders bei Pudeln & Co.)
- Stärkung des Immunsystems über gesunde, artgerechte Ernährung
- Verzicht auf unnötige Chemie: Weniger ist oft mehr!
Fazit
Ohrenentzündungen sind lästig – aber in der Regel gut in den Griff zu bekommen. Wichtig ist: nicht abwarten, sondern frühzeitig handeln und auch die Ursachen verstehen. Gerade bei wiederkehrenden Problemen lohnt es sich, ganzheitlich hinzuschauen – oft steckt mehr dahinter als nur ein bisschen Juckreiz.
Wenn du dir unsicher bist oder Unterstützung brauchst: Melde dich gern bei mir! Ich berate dich individuell zu Ernährung, Pflege und Vorbeugung.
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