ich bin misstrauisch gegenüber Menschen die keine Hunde mögen,
aber ich vertraue einem Hund der einen Menschen nicht mag

(Bill Murray)

Individuelle Ernährungsberatung für Hunde

Ernährung ist keine Frage des richtigen Pulvers – sondern des richtigen Verständnisses. Ich unterstütze dich dabei, die Fütterung deines Hundes fundiert, bedarfsgerecht und alltagstauglich zu gestalten.

Viele Themen entstehen nicht „über Nacht“, sondern durch kleine Routinen im Alltag: Mengen, Snacks, Kauartikel, Bewegungsumfang – und manchmal auch gut gemeinte Zusätze. Genau hier schauen wir gemeinsam hin.

Mein Ansatz

Viele Probleme werden heute schnell mit Nahrungsergänzungen beantwortet. Das ist nachvollziehbar – man möchte seinem Hund helfen. Nur: Ohne Blick auf die gesamte Ration bleibt das oft ein Versuch nach dem Zufallsprinzip.

Ergänzungen können sinnvoll sein – aber nur dann, wenn klar ist, warum sie gebraucht werden und wie sie in die gesamte Ernährung passen. „Mehr“ ist nicht automatisch besser. Über- oder Fehlversorgungen sind genauso möglich wie unnötige Ausgaben ohne echten Nutzen.

Nicht jeder Hund braucht eine Ergänzung – aber jeder Hund braucht eine passende Ernährung.
Bevor du zu „Wundermitteln“ greifst, stell dir eine einfache Frage: Wem nützt der Kauf am Ende wirklich – deinem Hund oder dem Hersteller?
Über mich
  • Zertifizierter Ernährungsberater für Hunde
  • §11 TierSchG – behördlich zugelassen
  • Langjährige praktische Hundebetreuung
  • Unabhängig von Marken oder Produktverkauf

Ich verbinde fachliche Bewertung mit Praxis: Was nützt im Alltag wirklich – und was ist eher „gut gemeint“.

Warum Ernährung so oft falsch eingeschätzt wird

Symptom ≠ Ursache

Stumpfes Fell, weicher Kot oder „wenig Energie“ können viele Gründe haben. Ohne Einordnung greift man schnell zum nächsten Produkt, statt die Ursache sauber zu klären.

„Nebenbei“ wird unterschätzt

Snacks, Kauartikel und Trainingsleckerlis zählen mit. Was klein wirkt, macht über den Tag oft einen großen Anteil der Energie aus – besonders bei kleinen oder gemütlichen Hunden.

Bedarf verändert sich

Alter, Bewegung, Jahreszeit, Stress und Gesundheit beeinflussen den Bedarf. Eine Menge, die letztes Jahr passte, kann heute zu viel oder zu wenig sein.

Ergänzungen ersetzen keine Struktur

Ein Zusatz kann eine Lücke schließen – aber er macht keine unausgewogene Ration automatisch „richtig“. Erst die Basis, dann Details.

So läuft die Beratung ab

1. Analyse

Wir erfassen die aktuelle Fütterung vollständig: Futter, Mengen, Leckerlis/Extras, Rhythmus, Alltag, Aktivität und Besonderheiten. Ziel: ein realistisches Bild – nicht „Theorie“.

2. Bewertung

Ich bewerte die Ration im Verhältnis zum Bedarf deines Hundes: Energie, Nährstoffbalance und typische Schwachstellen. Alles so erklärt, dass du die Logik dahinter verstehst.

3. Empfehlungen

Du bekommst konkrete Schritte, die im Alltag funktionieren: Mengen, Struktur, sinnvolle Anpassungen – und nur wenn nötig gezielte Ergänzungen (mit Begründung).

Mir ist wichtig: Du sollst am Ende nicht nur „eine Liste“ haben – sondern Klarheit, warum wir was ändern.

Typische Fehler in der Fütterung

In meiner täglichen Praxis sehe ich immer wieder ähnliche Muster. Oft sind es kleine Gewohnheiten – nicht fehlende Zusätze – die langfristig Probleme verursachen.

Leckerlis werden „vergessen“

Trainingssnacks, Kauartikel und „nur mal kurz“ summieren sich. Wenn sie nicht mitgerechnet werden, ist Übergewicht (oder fehlender Abnehmerfolg) oft vorprogrammiert.

Fütterung nach Gefühl

Messbecher, Augenmaß oder „passt schon“ führen schnell zu dauerhaften Abweichungen. Kleine Unterschiede pro Tag machen über Wochen einen großen Unterschied.

Mehrere Ergänzungen ohne Plan

Wenn verschiedene Pulver parallel laufen, ist oft unklar, was überhaupt wirkt – und ob es gebraucht wird. Im Zweifel profitiert eher der Hersteller als der Hund.

Häufige Futterwechsel

Gerade bei sensibler Verdauung kann ständiges Umstellen den Darm stressen und die Ursachenfindung erschweren. Manchmal ist Stabilität der bessere erste Schritt.

Genau hier setzen wir gemeinsam an – mit einfachen, nachvollziehbaren Anpassungen statt neuen Produkten.

Was sich nach der Beratung typischerweise verändert

Mehr Sicherheit

Du weißt, was du warum fütterst – und kannst Entscheidungen selbstbewusst treffen, statt ständig zu zweifeln.

Weniger „Produkt-Hopping“

Statt das nächste Mittel zu testen, gibt es eine klare Linie. Das spart Zeit, Geld – und reduziert Stress für Hund und Mensch.

Alltagstaugliche Struktur

Klare Mengen, klare Regeln für Snacks/Extras, pragmatische Lösungen. Keine komplizierten Pläne, die nach einer Woche kippen.

Gezieltes statt pauschales Ergänzen

Wenn Ergänzungen sinnvoll sind, dann mit Begründung und passend zur Basis – nicht als „Sicherheitsnetz“.

Gut vorbereitet in die Beratung

Damit wir direkt konkret arbeiten können, helfen mir ein paar Infos vorab. Keine Sorge: Wenn du nicht alles weißt, klären wir den Rest gemeinsam.

  • aktuelles Futter und Mengen (so gut wie möglich)
  • Leckerlis, Kauartikel oder Extras
  • Alter, Gewicht, Aktivitätslevel
  • besondere Auffälligkeiten oder gesundheitliche Themen
  • falls vorhanden: letzte Blutwerte oder tierärztliche Hinweise (optional)

Du möchtest Klarheit statt Marketingversprechen?

Dann unterstütze ich dich gern persönlich mit einer individuellen Ernährungsberatung.

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