Magendrehung

Bei einer Magendrehung dreht sich der nur locker an der Bauchwand aufgehängte Magen um seine eigene Längsachse. Durch die Drehung werden sowohl die Speiseröhre am Mageneingang als auch der Magenausgang zum Darm abgeschnürt. Das hat zur Folge das die Blutversorgung abgeschnürt wird. Gase die sich durch die Verwertung der Nahrung im Magen bilden können nicht entweichen. Das Magengewebe stirbt ab und die Magenwand kann aufberechen. Der aufgeblähte Magen erschwert die Atmung. Unbehandelt werden immer mehr Organe nicht ausreichend versorgt, ein Kreislaufversagen ist die Folge und führt unweigerlich zum Tod.

Die Symptome bei einer Magendrehung

  • Unruhe, Stöhnen, Speichelfluss
  • Hecheln
  • Versuch zu Erbrechen ohne das etwas herauskommt
  • praller, aufgeblähter Bauch

das erfolglose Erbrechen und der aufgeblähte Bauch sind akute Alarmzeichen. Dann heisst es sofort zum Tierarzt. Bei einer Magendrehung kommt es auf jede Minute an, Zeit ist hier der alles entscheidende Faktor ob Deine Fellnase überleben wird. Am besten ist es wenn Du bereits auf dem Weg zum Tierarzt/Tierklinik dort anrufst und Deinen Notfall ankündigst. Dann wird Dein Tierarzt/Tierklinik bereits den OP und chirurgischen Eingriff vorbereiten denn ohne Operation ist eine Magendrehung nicht behandelbar.

Vorbeugung
Füttere Deine Fellnase zwei- oder mehrmals täglich, nicht eine große Portion
Biete nicht zu viele Futtersorten gleichzeitig an
Vermeide plötzliche Ernährungs- oder Futterumstellungen
Achte darauf das Dein Hund nach dem Futter ruht und nicht spielt, tobt oder sich wälzt

Beitragsbild von fotografyarte from Pixabay

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