Xylit besser bekannt als Birkenzucker
Während der menschliche Organismus Xylit aus dem eigenen Stoffwechsel kennt und damit keinerlei Probleme hat, ist Xylit für Hunde äusserst gefährlich. Achte daher unbedingt darauf, dass sich Dein Hund nichts von den mit Xylit gesüssten Speisen stibitzen kann. Bei Hunden kann Xylit sehr negative Effekte hervorrufen. Im Gegensatz zu uns Menschen wird bei Hunden die Insulinausschüttung durch Xylit enorm gesteigert, was zum Abfallen des Blutzuckerspiegels führt und tödliche Folgen für das Tier haben kann – und zwar schon ab kleinsten Mengen.
Eine Dosis von 100 mg (o,1g) Xylit je Kilogramm Hundegewicht löst bereits eine Unterzuckerung aus. Je mehr der Hund aufnimmt umso gefährlicher wird es für ihn. Bereits ab 0,5g je Kilogramm Hundegewicht kommt es zum akuten Leberversagen.
Beispiel Joghurt: In einem xylithaltigen Joghurt können 30-40% des Süßstoffs enthalten sein. Bei 100 g Joghurt wären das 30-40 g des tödlichen Giftes. Hier wäre schon das ausschlecken des restlichen Joghurts lebensbedrohlich für Deinen Hund.
Symptome wie Zittern oder Schwanken treten bereits wenige Minuten nach dem Verzehr der mit Xylit gesüssten Speise auf. Informiere sofort ! Deinen Tierarzt wenn Dein Hund Xylit aufgenommen hat, damit dieser auf Dich vorbereitet ist, streiche Zuckerwasser oder Honig in die Mundhöhle Deines Hundes und fahre direkt zum Tierarzt. Wenn Dein Hund bereits Symptome zeigt kann der Arzt nur noch intensivmedizinisch versorgen und versuchen den Hund zu stabilisieren. Wenn Dein Hund vor Beginn der Symptome behandelt wird stehen die Chancen gut das er überlebt.
Da Xylit ausserdem immer häufiger als Süssungsmittel verwendet wird, informiere auch andere Hundehalter über die Gefahr sowie über die Notwendigkeit eines schnellen Handelns, wenn der Hund Xylit gefressen hat. Am besten verzichtest Du als Hundehalter komplett auf Xylit im Haushalt.
Beitragsbild von Bruno /Germany from Pixabay
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