Mittelmeerkrankheiten 4/5

Mücken und Zecken übertragen, hauptsächlich in Südeuropa, böse Krankheiten. Bedingt durch den Klimawandel verschiebt sich die Infektionsgrenze mittlerweile aber immer weiter in den Norden. Übertragen werden die Erreger in Deutschland hauptsächlich durch die Auwaldzecke, in Südeuropa durch die Braune Hundezecke.
Wenn Du Deinen Hund aus dem Auslandstierschutz hast ist es wichtig das Symptome schnell erkannt und behandelt werden. Bei einer frühzeitigen Behandlung durch einen Tierarzt stehen die Chancen gut das Dein Hund die Krankheit ohne Folgeschäden übersteht.

Welche Mittelmeerkrankheiten gibt es und welche Symptome treten bei welcher Krankheit auf?

4. Anaplasmose

Anaplasmose beim Hund ist eine durch Bakterien verursachte Infektionskrankheit, die durch den Stich von infizierten Zecken, Flöhen, Läusen oder Mücken auf den Hund übertragen wird. Die Bakterien, die Anaplasmose beim Hund verursachen, infizieren in der Regel die weißen Blutkörperchen, die für die Bekämpfung von Infektionen verantwortlich sind. Die Bakterien vermehren sich in diesen Zellen und beeinträchtigen ihre Funktion, was zu einer Schwächung des Immunsystems führen kann und den Körper des Hundes anfälliger für andere Krankheiten macht.

Anaplasmose wird nicht direkt von Hund zu Hund übertragen, auch nicht durch Speichel oder evtl. Beissereien. Die Übertragung erfolgt nur durch den Stich von infizierten Zecken, Flöhen, Läusen oder Mücken.

Die Symptome der Anaplasmose beim Hund können variieren, aber typischerweise treten innerhalb von 1-2 Wochen nach der Infektion Symptome auf, die grippeähnlich sein können. Zu den häufigsten Symptomen gehören Fieber, Appetitlosigkeit, Gelenkschmerzen, Lahmheit, Müdigkeit und Schwäche. In schweren Fällen kann es auch zu Blutungen, Anämie und Organversagen kommen.

Die gute Nachricht: Anaplasmose beim Hund ist heilbar. Die meisten Hunde, die frühzeitig diagnostiziert und behandelt werden, erholen sich vollständig von der Infektion. Die Behandlung beinhaltet in der Regel die Verabreichung von Antibiotika, um die Bakterien abzutöten, und die Behandlungsdauer hängt von der Schwere der Infektion ab. Wichtig ist, die Behandlung bis zum Ende durchzuführen, auch wenn sich der Hund während der Behandlung besser fühlt, um sicherzustellen, dass alle Bakterien abgetötet werden.

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